Microdosing – Geringe Einnahme, große Wirkung?

Microdosing

Letztes Update am: 25.10.2022 Lesedauer: 4 min.

Microdosing ist ein Thema, das auch in Europa Jahr für Jahre größere Beachtung findet. Nicht mehr nur junge Start-Ups im Silicon Valley schwören darauf.

Wie kleinste Mengen von Drogen unser Bewusstsein im Alltag verändern können, ist selbst Teil moderner medizinischer Studien.

Wir haben uns für Dich angeschaut, was genau unter Microdosing zu verstehen ist, welche Stoffe zum Einsatz kommen und was Du bei der Durchführung beachten solltest.

Effekte von Microdosing CBD

Was ist Microdosing?

Unter Microdosing oder Mikrodosierung versteht man die Aufnahme kleiner Mengen von Drogen. In den meisten Fällen wird Microdosing mit psychoaktiven Stoffen wie LSD oder Pilzen in Verbindung gebracht.

Die Dosis für eine einmalige Einnahme beträgt in der Regel zwischen 8 und 30 Mikrogramm. Von der Messeinheit Mikrogramm hat Microdosing letztendlich auch seinen Namen.

Der Trend hat seinen Ursprung im Silicon Valley in den USA. Kreative Unternehmer haben dort angefangen kleine Mengen Drogen im Alltag zu nehmen, um dadurch ihre Leistung zu steigern.

Microdosing Pro und Contra

Jedoch ist wichtig, zu sagen, dass Minidosierungen zwar leistungsfördernde sowie angstlösende Eigenschaften aufweisen, aber der Konsum von Drogen auch in Kleinstmengen illegal ist.

Natürlich betrifft das nicht alle Produkte.

CBD Öl ist beispielsweise aufgrund des geringen THC-Gehalts nicht verboten.

Grundsätzlich ist Microdosing risikofrei und löst beim Anwender nur selten eine Abhängigkeit aus. Da die Einnahme in geringer Dosis erfolgt, führt auch der darauf folgende Rausch nicht zu Kontrollverlust, wie das bei hohen Mengen von psychoaktiven Drogen der Fall sein kann.

Es bleibt trotzdem nicht vollständig ungefährlich, denn wissenschaftlich belegt sind die Wirkungsweisen bisher noch nicht ausreichend. Demnach sind auch Langzeitfolgen ungewiss.

Vorteilhafte Auswirkungen

Anwender berichten von einem Energieschub am Tag und dass sich alles etwas leichter als sonst anfühlen würde. Natürlich besteht hier immer die Möglichkeit eines Placebo Effekts.

Zudem können die Stoffe bei verschiedenen Beschwerden helfen, wie beispielsweise bei Schmerzen. Darauf gehen wir später noch näher ein.

Wichtig: Die Substanz sollte vorab von einem Labor getestet werden. Kaufe niemals auf dem Schwarzmarkt, die Folgen könnten unter Umständen schwerwiegend sein.

Microdosing kaufen

Kurz vorab: Du kannst unterschiedliche psychoaktive Stoffe einnehmen, darunter beispielsweise CBD-Produkte, LSD oder Pilze. Bei LSD und Pilzen machst Du Dich beim Kauf aber strafbar.

Microdosing CBD

CBD kann problemlos in geringer Dosierung eingenommen werden, es gibt verschiedene Produkte von bekannten Herstellern, wie Nordic Oil oder VAAY, in unterschiedlichen Konzentrationen .

Über praktische Pipetten oder in Form von Tabletten kann die Dosis wahlweise niedrig gehalten werden.

Aber was ist CBD eigentlich und warum ist es im Gegensatz zu Pilzen und LSD legal?

CBD steht für Cannabidiol und ist ein Wirkstoff der Hanfpflanze.

Laut der Weltgesundheitsorganisation ist CBD sicher, unbedenklich und relativ risikofrei.

Auch bei CBD kann es - wie bei allen Einnahmen (Medikamente oder Stoffe) - zu Nebenwirkungen kommen.

Diese sind aber im Vergleich zu LSD oder Pilzen harmlos:

  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Niedriger Blutdruck

Das Gute an CBD: Es macht nicht high und hat einige positive Auswirkungen, die wir Dir später noch genauer erklären.

Übrigens: Das CBD kann im Körper an die CB-Rezeptoren andocken und darüber seine Wirkung entfalten.

Mikrodosis LSD

Zunächst sei klar gesagt: LSD ist seit 1971 weltweit verboten, da die Droge in normaler und besonders in hoher Dosis starke Veränderungen für die Gesundheit darstellen kann.

Dennoch gibt es Menschen, die diese Droge bereits illegal eingenommen haben, weswegen die Effekte von LSD aufgrund der Erfahrungsberichte bekannt sind.

Wir klären auf, was passiert, wenn LSD konsumiert wird.

LSD Effekte

LSD wird über verdünnte Sprays oder Tropfen in den Organismus aufgenommen.

Bereits wenige Mikrogramm LSD bewirken bei Anwendern Wahrnehmungsveränderungen, dazu zählen auch Veränderungen der Gemütslage.

So berichten manche Nutzer von einem hohen Euphorie Gefühl am Anfang der Einnahme.

Es kann auch sein, dass sich der Hormonhaushalt verändert und Du mit der Zeit mehr schwitzt.

Manche Anweder des Microdosings von LSD nutzen diese Methode, um den Kopf im Job oder im hektischen Alltag frei zu kriegen.

Andere nutzen es wiederum für die Selbstoptimierung während der Arbeit.

Die Anwender erhalten die Dosen LSD über das Darknet und verstoßen mit dem Erwerb und der Einnahme gegen das Gesetz.

Microdosing Pilze

Die Einnahme von Pilzen ist neben LSD auch sehr gefragt.

Sie wirken aufgrund des Stoffes Psilocybin und werden meist als „Magic Mushrooms“ bezeichnet. Das liegt daran, dass sie - ebenso wie LSD - Effekte auf die Wahrnehmung haben.

Anwender haben in einer Untersuchung (zu wissenschaftlichen Zwecken) berichtet, dass sie bunte Farben sehen konnten. Aber sich auch selbstsicherer, kreativer und flexibler gefühlt haben.

Die Pilze haben nicht nur den Namen Zauberpilze, sondern werden auch als Psilos bezeichnet.

Sie enthalten einen Wirkstoff, der ähnlich zur Droge LSD wirkt. Sie sind nicht tödlich, können aber zu wahren Horrortrips führen.

In geringer Dosis kann die Einnahme dafür sorgen, dass weniger Stress empfunden wird.

Auch bei Depressionen sollen die Magic Mushrooms hilfreich sein und ein Glücksgefühl auslösen.

Was Du jedoch wissen solltest: Magic Mushrooms sind in Deutschland illegal, egal ob frisch oder getrocknet.

Microdosing in Deutschland

Das Microdosing ist in Deutschland noch ein relativ neues Feld.

Es rückt immer mehr in den Fokus, die Aufmerksamkeit steigt und die Erforschung der Stoffe nimmt zu.

Denn die Einnahme von Substanzen, wie zum Beispiel CBD, hat bereits in geringen Dosierungen positive Effekte auf die Psyche und den Körper.

Microdosing hilft bei…

Wenn Du psychoaktive Stoffe zu Dir nimmst, hat das unterschiedliche positive Effekte auf Deinen Körper.

Wir zeigen Dir nun, bei welchen Situationen die Einnahme von CBD oder anderen Stoffen hilfreich sein kann.

Microdosing Schmerzen

Noch fehlen zwar umfassende Studienergebnisse, jedoch steht bereits fest: Besonders das CBD hat entzündungshemmende und krampflösende Eigenschaften.

Daher können CBD-Produkte hilfreich bei akuten und chronischen Schmerzen sein.

Der Grund für die Schmerzlinderung liegt im Endocannabinoid System.

Das CBD hindert die Zellen daran, sogenannte Anandamide abzubauen. Das ist ein Botenstoff, der am Schmerzabbau beteiligt ist.

LSD soll das Schmerzempfinden zwar ebenfalls senken, bietet sich für Dich aber dennoch nicht an, da es illegal ist. Gleiches gilt für Magic Mushrooms.

Microdosing Angststörung

Die positiven Effekte des Microdosings zeigen sich ebenso bei Angststörungen.

Wenn Du regelmäßig an Panikattacken leidest, kann CBD Abhilfe schaffen. Denn CBD hat angstlösende Eigenschaften.

Dadurch, dass das CBD an das körpereigene Endocannabinoid System andockt, hemmt es die Ausschüttung der Angstbotenstoffe.

Auch halluzinogene Pilze haben diese Wirkung.

Verschiedene Erfahrungen mit Microdosing berichten von Angstverlust, Depressionsbewältigung und Leistungssteigerung. Woran das liegt, ist noch nicht zu 100 % geklärt.

Microdosing Depression

Bei einer Depression haben sowohl Pilze als auch CBD eine positive Auswirkung. CBD hat scheinbar eine heilende Wirkung auf den Hippocampus.

Nimmst Du regelmäßig CBD zu Dir, interagiert dieses mit dem Endocannabinoid System und schützt die Nervenzellen des Hippocampus.

Zudem aktiviert CBD den Serotoninrezeptor. Du hast vielleicht schon etwas von Serotonin gehört. Es ist quasi Dein persönlicher Glücklichmacher in Deinem Körper.

Microdosing Dosierung

Bei der Mikrodosierung nimmst Du ungefähr zwischen 5 und 15 Mikrogramm ein. Ab 15 Mikrogramm bemerkst Du wahrscheinlich bereits eine kleine Veränderung Deiner Wahrnehmung.

Beachte: Du solltest die Zeiträume, in denen Du den psychoaktiven Stoff zu Dir nimmst, so kurz wie möglich halten und dazwischen immer wieder Pausen einlegen. Ansonsten kann es zu negativen Folgen kommen.

Ebenso grundlegend ist es, die Einnahme und Dosierung vorab mit Deinem Arzt oder Psychiater abzusprechen.

Diese kennen sich mit eventuellen Wechselwirkungen anderer Medikamente besser aus.

Die Dosierung dieser Stoffe bei der Mikrodosierung ist anders als bei einer normalen Aufnahme.

Daher entstehen im Normalfall keine Halluzinationen und zum Beispiel auch kein Gefühl der Loslösung vom eigenen Körper.

Microdosing Einnahmeformen

CBD, LSD und Pilze können auf verschiedene Arten und Weisen eingenommen werden. Öle stellen im Bereich CBD wohl die beliebteste Form dar.

Aber es gibt auch noch viele weitere Einnahmeformen, wie beispielsweise Tee, Kaffee oder Schokolade.

Kommen wir zuerst zu den CBD-Einnahmemöglichkeiten.

Einnahme CBD

Öle, Paste, Kapseln, Cremes – auf all diese Arten kann CBD konsumiert werden.

Grundsätzlich ist die flüssige Einnahme der festen vorzuziehen, da das CBD somit schneller seine Wirkung entfalten kann.

Einnahme LSD

Die Aufnahme von LSD erfolgt über sogenannte Papiertrips, die mit der Substanz beträufelt werden. Es gibt zudem auch Mikrotabletten.

Bei beiden Einnahmeformen wird LSD über den Mund aufgenommen.

LSD ist chemisch produziert und bekannt als eines der stärksten Halluzinogene weltweit. Es ist Teil der Psychedelika, welche auf den Serotonin-Haushalt des Körpers einwirken.

Einnahme Pilze

Pilze - auch Magic Mushrooms genannt - werden oral, also über den Mund, aufgenommen.

Du kannst sie auch in der Form eines Teeaufgusses konsumieren.

Selten werden Pilze auch geraucht.

Magic Mushrooms (Zauberpilze) gehören zur Gruppe der Pilze und sind weltweit verbreitet. Es gibt 180 Arten auf der Welt.

Keine Anwendung bei…

Microdosing ist natürlich nicht für Schwangere, Personen mit einer psychischen Krankheit und einer entsprechenden Medikation sowie Menschen mit Bluthochdruck geeignet.

Diese sollten lieber auf das Microdosing von CBD verzichten, da die Wechselwirkungen mit anderen Tabletten (bei einer psychischen Erkrankung oder Bluthochdruck) nicht abzusehen sind.

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    Rechtlicher Hinweis: Wir berichten über rezeptpflichtiges oder freiverkäufliches CBD. Unsere Inhalte machen keine Vorschläge zur Zweckbestimmungen und dienen lediglich der Aufklärung und Informationsweitergabe. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen.