CBD Science - einfach erklärt!

CBD Öl gegen Schmerzen

Wie gut hilft CBD Öl gegen Schmerzen?

Letztes Update am: 16.07.2021 Marie 8 min.

Könnte CBD Öl gegen Schmerzen helfen? Akute Schmerzen können in den unterschiedlichsten Formen auftreten und erfüllen eine Warn- und Schutzfunktion für Deinen Körper.

Kann Hanföl, das nicht abhängig macht und kaum Nebenwirkungen hat, eine ernsthafte Alternative bei Schmerzen darstellen?

Wir haben uns die Speerspitze der wissenschaftlichen Forschung aus den USA angesehen und hunderte Kundenerfahrungen für Dich ausgewertet.

CBD Öl gegen Schmerzen
  • Überblick
  • CBD Öl gegen Schmerzen kaufen
  • Anwendung gegen Schmerzen
  • Mehrere Intensitäten verfügbar
  • Wie entstehen Schmerzen
  • CBD Öl hilfreich?
  • Wie wirkt CBD?
  • Erfahrungen mit CBD
  • Gute CBD Öle
  • Unser Fazit

CBD bei Schmerzen - Alles in Kürze

  • Es fehlen weiterhin umfassende wissenschaftliche Studien. Es gibt aber einige vielversprechende Hinweise zu einer Wirksamkeit von CBD bei neuropathischen und entzündlichen Schmerzen.

  • CBD hat entzündungshemmende und krampflösende Eigenschaften und könnte daher zu einer effektiven Schmerzbehandlung beitragen.

  • CBD hat gegenüber Opiaten den Vorteil, dass es bisher kaum erwiesene Nebenwirkungen gibt und es nicht abhängig macht.

CBD Öl gegen Schmerzen kaufen

CBD Öl Hersteller

Diese bekannten Hersteller von CBD Ölen gibt es:

Du kannst aber auch bei Rossmann und DM CBD Öle in den Online Shops bestellen.

Eine Zeit lang konntest Du dort jedoch keine CBD Produkte finden.

Dies hat sich jetzt jedoch schon wieder geändert. Nun findest Du auch bei DM und Rossmann wieder CBD Öle im Online-Shop.

Anwendung von CBD Öl gegen Schmerzen

Auf die folgenden Schmerz-Bereiche kann das CBD Öl eine lindernde Wirkung haben:

CBD für Tiere

Nicht nur bei Menschen kann CBD Öl gegen Schmerzen helfen, sondern auch bei Tieren.

Denn auch Hunde oder Katzen haben ein Endocannabinoid-System, auf das das CBD Öl Einfluss nehmen kann. Mittlerweile raten auch einige Tierärzte zum Einsatz von CBD.

CBD Produkte - wie auch das CBD Öl - können beispielsweise bei älteren Tieren verwendet werden, wenn diese an Arthrose leiden.

Da manche Tiere wählerisch sind, ist es ratsam, das CBD Öl direkt unter die Zunge zu geben oder es in das Lieblingsfutter zu mischen.

Die Dosierung sollte langsam erhöht werden – je nach Bedarf. Für die meisten Fellnasen reichen jedoch bereits zwei Tropfen pro 5 Kilogramm Körpergewicht aus.

Wer sollte CBD Öl gegen Schmerzen nicht anwenden?

Bei Kindern ist die Wirkung von CBD noch nicht ausreichend untersucht. Daher solltest Du das CBD Öl bei Deinem Kind lieber nicht anwenden.

Auch während der Schwangerschaft und der Zeit des Stillens solltest Du darauf verzichten.

Mehrere Intensitäten verfügbar

CBD kannst Du in unterschiedlichen Varianten kaufen.

CBD Öle sind wohl die bekanntesten CBD-Produkte.

Es gibt hier zahlreiche Varianten: Meist werden 5% und 10% CBD Öle eingenommen. Es finden sich aber auch höhere Dosierungen auf dem Markt.

CBD Öle werden unter die Zunge getropft. Zu der individuellen Dosierung kann man keine einheitlichen Angaben machen, da jeder Mensch unterschiedlich reagiert.

Auch die Intensität des Schmerzes spielt hier eine Rolle. Viele Anwender empfehlen, die Dosierung niedrig zu beginnen und dann gegebenenfalls schrittweise zu erhöhen.

CBD Kapseln und Tees

Neben CBD Ölen gibt es CBD-Produkte auch als Kapseln oder Nahrungsmittel, wie beispielsweise CBD Gummibärchen, CBD Schokolade oder CBD Hanftees.

Du kannst zudem auch CBD Liquide oder Kristalle kaufen.

Für Gelenk- und Muskelschmerzen bietet sich eine topisch anwendbare CBD Salbe oder CBD Creme an.

Es gibt auch spezielle CBD Gels, die zum Beispiel bei Arthrose oder Arthritis genutzt werden könnten.

Diese Produkte können dann punktgenau auf die schmerzende Stelle aufgetragen werden. Auch hier gibt es unterschiedliche Konzentrationen an CBD für Dich zur Auswahl.

CBD Öl gegen Schmerzen Dosierung

CBD Öl kannst Du regemäßig einnehmen. Nach einer Woche sollten sich erste positive Effekte bemerkbar machen.

CBD Öl 5 % Leichte bis mittlere Beschwerden CBD Öl 10 % Chronische Schmerzen
Dosierung 2 x 3 Tropfen täglich, maximal 3 x 5 Tropfen am Tag Dosierung 2 x 4 Tropfen täglich, ab der dritten Woche maximal 3 x 5 Tropfen täglich

Nach einer Studie des brasilianischen Journals für Psychiatrie im Jahr 2019 verläuft die Dosierung und Wirkung von CBD glockenförmig.

Das heißt, die Dosis und die Wahrnehmung dieser nimmt erst nach einer Weile zu, bis sie ihren Höhepunkt erreicht. Danach flacht die Kurve wieder ab.

Ein weiteres Ergebnis war, dass das Sprichwort „Viel hilft viel“ bei der Einnahme nicht zutrifft.

Nutzer, die ihre Dosierung steigern, obwohl sie bereits mit dem Ergebnis zufrieden sind, können die Zufriedenheit im Normalfall nicht weiter erhöhen.

Gibt es DIE EINE Dosierung?

Eine allgemeine Empfehlung gibt es nicht, da es immer auf Dich selbst ankommt und darauf, wie stark Deine Schmerzen sind.

Mehrere Faktoren haben einen Einfluss auf die Wirksamkeit des CBD Öls:

  • Empfindsamkeit des Nutzers gegenüber den Inhalten
  • Stärke und Art der Schmerzen
  • Ursache der Schmerzen
  • Alter des Betroffenen
  • Gewicht und Größe
  • Körperchemie
  • Fitness des Anwenders

Auch wenn es keine Richtlinien zur Dosierung gibt, so kann bei chronischen Schmerzpatienten ungefähr von einer Einnahme zwischen drei und zwanzig Milligramm ausgegangen werden.

Auf jeden Fall gilt: Sprich die Dosierung am besten immer vorher mit Deinem Hausarzt ab!

Schmerzentstehung im Körper

Im menschlichen Körper befinden sich Nozizeptoren – man könnte sie auch als Schmerzfühler bezeichnen. Diese Nozizeptoren befinden sich fast im gesamten Körper verteilt - in der Haut, in den Blutgefäßen und in den Eingeweiden.

Die Schmerzfühler kann man sich vorstellen, wie Empfangsstationen: wird es zu warm, zu kalt oder wird der Druck zu groß, so registrieren die Schmerzfühler dies.

Sie sorgen dann dafür, dass ein elektrischer Impuls ausgesandt wird.

Bei Schmerz handelt es sich um einen äußerst komplexen Mechanismus. Die wichtigsten Schmerzsysteme sind nozizeptiv (Neoronen im Körper), neuropathisch (Nervensystem), psychogen (psychische Gründe) sowie gemischter Schmerz (neuropathisch und nozizeptiv).

Schmerzen sind wichtig für Deinen Körper.

Sie signalisieren Dir, dass etwas nicht stimmt und dass wir auf unseren Körper aufpassen oder eingreifen sollten.

Das klassische Beispiel ist die heiße Herdplatte: Dein Körper registriert den Schmerz, elektrische Impulse werden ausgesandt und Du ziehst die Hand zurück. Die Schmerzen sind also mit einer Alarmglocke vergleichbar.

Aber bei welchen Schmerzen kannst Du das CBD Öl anwenden?

Akute und chronische Schmerzen

Akute und chronische Schmerzen Symptome
Bei Schmerzen unterscheidet man zunächst zwischen akuten und chronischen Schmerzen. / Foto: © Die Grüne Oase

Akute Schmerzen

Bei akuten Schmerzen funktioniert die körperliche Alarmglocke perfekt. Dein Körper registriert eine Wunde, eine Entzündung oder eine Reizung.

Der Schmerz macht uns darauf aufmerksam und wir können schnell dafür sorgen, dass die Schädigung sich nicht weiter ausbreitet. Akute Schmerzen hat jeder Mensch schon erlebt.

Die häufigsten Ursachen sind:

  • Akute Kopfschmerzen
  • Verbrennungen
  • Abschürfungen oder Schnittwunden
  • Muskelzerrungen
  • Akute Arthrose
  • Knochenbrüche
  • Zahnschmerzen 
  • Postoperative Schmerzen
  • Menstruationsbeschwerden

Wenn die körperliche Ursache geheilt oder beseitigt ist, klingen die akuten Schmerzen regelmäßig wieder ab.

Chronische Schmerzen

Problematischer sind aber die chronischen Schmerzen. Von solchen spricht man, wenn die Schmerzen für mindestens 6 Monate fortbestehen. Zwischen 10 - 20% aller Deutschen leidet unter chronischen Schmerzen. Eine Volkskrankheit.

Die Ursachen von chronischen Schmerzen sind um einiges schwieriger zu begründen als akute Schmerzen. Denn chronische Schmerzen haben nicht immer eine klar definierte körperliche Ursache.

Der Schmerz erfüllt dann auch keine Warn- und Schutzfunktion mehr. Die Alarmglocke schrillt also ohne Grund. Die Chronischen Schmerzen gelten als eine eigenständige Krankheit und somit als so-genanntes Leitsyndrom.

Häufige Arten chronischer Schmerzen sind:

  • Rückenschmerzen
  • Chronische Kopfschmerzen, wie Migräne
  • Chronische Gelenkschmerzen, z.B. Arthrose oder Arthritis
  • Tumorschmerzen
  • Nervenschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Mund- und Gesichtsschmerzen
  • Phantomschmerzen

Psychische Gründe

Schmerzen sind eine subjektive Empfindung – jeder Mensch nimmt Schmerzen unterschiedlich war. Sie sind auch tagesformabhängig.

Daher gibt es Tage, an denen Du Deine Schmerzen als nicht allzu schwer empfindest. Dann gibt es wieder Tage, an denen sie unerträglich erscheinen.

Bei einigen Schmerzarten bleiben die zugrundeliegenden Ursachen unklar. Dazu zählen z.B. Nervenschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Phantomschmerzen oder seelisch bedingte Schmerzen. Eine Behandlung gilt als schwierig und langwierig.

Das Schmerzgedächtnis

Die Wissenschaft geht zudem davon aus, dass unser zentrales Nervensystem über ein so genanntes Schmerzgedächtnis verfügt.

Das heißt: das ehemals geschädigte Nervensystem kann dauerhaft Schmerzimpulse senden obwohl die Verletzung oder die Krankheit gar nicht mehr besteht.

Ein Beispiel hierfür ist der Phantomschmerz bei Amputationen. In diesen Fällen gibt es aus neurologischer Sicht keine körperliche Ursache für die Schmerzen.

Ist ein Schmerzgedächtnis einmal vorhanden, sind Medikamente regelmäßig nicht ausreichend, um Linderung zu schaffen. Die Psyche ist Teil des Schmerzes und muss bei einer Behandlung berücksichtigt werden.

Der Patient muss lernen, das Schmerzgedächtnis zu löschen. Hier gibt es Ansätze, die eine Verhaltenstherapie in die Behandlung mit einfließen lassen.

Chronische Schmerzen führen dazu, dass sich die Schmerzschwelle bei Patienten reduziert. Die Angst vor Schmerzen lässt die Patienten bereits auf kleinste äußerliche Einflüsse empfindlich reagieren.

So senden die Nervenzellen Schmerzsignale an das zentrale Nervensystem, obwohl keine körperliche Ursache vorliegt. Zu äußerlichen Umständen, die chronische Schmerzen fördern können, zählen u.a.:

  • Streitigkeiten
  • Stress
  • Menschen in der Umgebung die ebenfalls unter Schmerzen leiden
  • Negatives Denken
  • Häufig schmerzhafte Erfahrungen in der Vergangenheit
  • Anspannung
  • Ängste
  • Fehlende Schmerzbehandlung
  • Ungesunder Lebensstil

Hilft CBD Öl gegen Schmerzen?

Zunächst ist die Verwendung von CBD und THC sowie anderen Cannabisextrakten bei Schmerzen nichts Neues.

Die Cannabispflanze hat auf der ganzen Welt eine sehr lange Tradition als natürliches pflanzliches Schmerzmittel.

Die Chinesen verwendeten Cannabis bereits ca. 2.900 v. Chr. für eine Vielzahl von Erkrankungen, wie Gelenkschmerzen und Muskelkrämpfen, von Gicht bis Malaria.

Dabei ist vor allem das CBD interessant. Denn es macht gegenüber THC nicht high und auch nicht süchtig. Nebenwirkungen sind erwiesenermaßen sehr mild, wenn überhaupt vorhanden.

Die meisten Menschen empfinden so gut wie gar keine Nebenwirkungen.

Es bestehen vielversprechende Hinweise darauf, dass CBD (und THC) bei chronischen Schmerzen eingesetzt werden könne.

Insbesondere bei neuropathischen und entzündlichen Schmerzen finden sich nach unserer Recherche bereits eindeutige Hinweise aus der Wissenschaft zu einer möglichen Wirksamkeit von CBD.

Wissenschaftliche Ergebnisse hierzu…

Neoropathische Schmerzen treten regelmäßig bei Menschen mit Diabetes oder Multipler Sklerose auf.

Häufige chronische Entzündungskrankheiten sind z.B. die rheumatische Arthritis (Rheuma), aber auch einige Kopfschmerzarten, Muskelkrämpfe und -schmerzen sowie Morbus Crohn.

In einem 2018 veröffentlichen Bericht des National Academies of Sciences, Engineering and Medicine kam ein wissenschaftliches Komitee zu dem Schluss, dass es „schlüssige oder substanzielle Beweise“ dafür gebe, dass Cannabis oder Cannabidiole zur Behandlung chronischer Schmerzen bei Erwachsenen wirksam sein könnte.

Basis des Ergebnisses war eine Auswertung von 10.000 wissenschaftlichen Studien.

Bereits 2003 kam eine kleinere Studie zu dem Ergebnis, dass Cannabis-Substanzen, wie THC und CBD bei Schmerzen gut helfen könnte.

Hintergrund waren insbesondere neuropathische Schmerzen durch Multiple Sklerose. Verabreicht wurde CBD und THC in einer 1:1 Konzentration.

Auswertungen weiterer Studien

In 2006 kam eine weitere Studie zu dem Schluss, dass CBD bei der Behandlung von Krebsschmerzen helfen könnte. Hintergrund war auch hier eine Kombination von CBD mit THC.

Wörtlich die Studie (übersetzt): „(Cannabisextrakte) eröffnen eine neue vielversprechende Behandlungslinie zur Schmerzlinderung, die nicht auf die verfügbaren pharmakologischen Behandlungen anspricht, insbesondere bei neuropathischen und entzündlichen Schmerzen.“

Auch in einer 2010 veröffentlichen Studie wurde festgestellt, dass THC/CBD-Extrakt bei fortgeschrittenen Krebsschmerzen wirksam ist. Selbst dann, wenn starke Opiate die Schmerzen nicht vollständig lindern konnten.

In 2008 wurden wissenschaftliche Untersuchungen der letzten 20 Jahre ausgewertet, um zu prüfen, ob CBD chronische Schmerzen lindern könnte.

Die Wissenschaftler kamen dabei zu dem Ergebnis, dass CBD bei Schmerzen ohne nachteilige Nebenwirkungen wirksam sein könnte.

Übrigens kommt diese Studie auch zu dem Schluss, dass CBD bei Schlafstörungen im Zusammenhang mit chronischen Schmerzen helfen könnte.

Ergebnisse aus Tierstudien

Sehr gute Ergebnisse konnten Forscher 2016 in einer Tierstudie in Bezug auf CBD bei Arthritis-Schmerzen verzeichnen.

Die Wissenschaftler konnten belegen, dass CBD die Entzündungsschmerzen der Gelenke effektiv lindert. Ein Beleg, ob dies bei Menschen ebenso wäre, steht aber noch aus.

Auch eine separate Tierstudie des Journal of Experimental Medicine unterstützt diese Ergebnisse.

Es wurde nahe gelegt, dass die Verwendung von CBD Schmerzen und Entzündungen lindern kann.

Forscher glauben daher, dass Cannabinoide wie CBD eine neue Klasse von Therapeutika zur Behandlung von chronischen Schmerzen darstellen könnte.

Auch die Tatsache, dass sowohl CB-1 als auch CB2-Rezeptoren auf Immunzellen gefunden wurde, legt nahe, dass CBD eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Immunsystems spielen könnte.

CBD Öl bei Schmerztherapie

Der Einsatz von CBD Öl bei einer Schmerztherapie kann hilfreich sein und diese ergänzen. Das konnten Wissenschaftler in Versuchen nachweisen.

Die entzündungshemmende Wirkung erfolgt aufgrund der sogenannten GPR55-Schmerzrezeptoren.

Die Bildung von Gewebshormonen, die eine Entzündung verstärkt, wird durch die Einnahme von CBD unterdrückt.

Wie wirkt CBD im Körper bei Schmerzen?

Zunächst ist es wichtig, zu klären, dass das CBD sicher und gut verträglich zu sein scheint. Dies wurde bereits durch die World Health Organization (WHO) bestätigt.

Im Gegensatz zu Opioiden und THC besteht kein Risiko für Abhängigkeit oder Missbrauch. Auch dies wurde schon durch die WHO bestätigt.

Obwohl es bereits Hinweise zu schmerzlindernden Effekten und auch eine entzündungshemmende Wirkung von CBD gibt, gibt es nur Erklärungsansätze dazu, wie CBD Öl Schmerzen in Deinem Körper lindern könnte.

Einfluss des Endocannabinoidsystems

So beeinflusst CBD das körpereigene Endocannabinoidsystem, ein recht komplexes Kommunikationssystem zwischen den Zellen. Und genau dieses System beeinflusst eben auch das Schmerzempfinden.

CBD könnte u.a. die Zellen daran hindern, Anandamide abzubauen.

Dies ist ein Botenstoff, der an dem Abbau von Schmerzen beteiligt ist. Übrigens ist Anandamid chemisch sehr ähnlich zu THC und wird daher auch als „natürliches Marihuana“ bezeichnet.

CBD könnte auch dazu führen, dass Dein Körper weitere (Endo-)Cannabinoide bildet.

Diese docken dann an den CB-2 Rezeptor an, welcher wiederum für die Hemmung von Schmerzen verantwortlich ist.

Vorsicht besteht, wenn Du gleichzeitig andere Medikamente einnimmst, wie beispielsweise Blutverdünner oder Medikamente gegen Krampfanfälle. Hier besteht die Gefahr einer Wechselwirkung.

In diesem Fall solltest Du die Einnahme von CBD Öl bzw. CBD Produkten generell bitte immer vorab mit Deinem Arzt besprechen.

CBD Öl als Alternative zum Schmerzmittel?

Zunächst lässt sich sagen: Das bleibt abzuwarten. Weitere Studien werden dringend benötigt.

Leider liegen diese Studien zu CBD nicht im Interesse der großen Pharmakonzerne.

Daher werden Studien in ein Naturprodukt von den Konzernen auch nicht weiter finanziert.

Denn mit starken chemischen Medikamenten werden Milliarden verdient. Schmerzen sind Big Business. Leider gehen diese Medikamente oft mit starken Nebenwirkungen einher.

Da wäre es zu einfach, ein relativ kostengünstiges Naturprodukt zu fördern, das auch noch praktisch nebenwirkungsfrei ist und nicht süchtig macht. Oder?

Nur eine temporäre Lösung?

Und langanhaltende Schmerzen führen zu einem enormen Schmerzmittelverbrauch (nochmal: „Big Business“). Bei längeren hohen Dosierungen drohen Magen-Darm-Beschwerden und auch Nierenschäden.

Im schlimmsten Fall kann der (Über-)Konsum von Schmerzmitteln auch dazu führen, dass sich Deine Schmerzen sich verstärken.

Dein Körper wird also durch eine dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln belastet. Insbesondere betroffen sind die Niere und Leber, die die chemischen Stoffe abbauen.

Klassische Medikamente bei Schmerzen?

Schmerzmittel werden als Analgetika bezeichnet, man unterscheidet zwischen nicht-opioiden und opioden Analgetika.

Sind die Schmerzen mild bis mittelstark, werden oft nicht-opiodie Schmerzmittel verordnet, wie:

  • Acetylsalicylsäure („Aspirin“)
  • Ibuprufen
  • Paracetamol
  • Diclofenac
  • Metamizol

Bei stärkeren Schmerzen kommen dann oft opioide Schmerzmittel ins Spiel, wie:

  • Tramadol
  • Codein
  • Morphin

Mögliche Nebenwirkungen

Die potentiellen Nebenwirkungen von Opioiden sind zahlreich. Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit.

Zentrale und psychiatrische Störungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Verwirrung, Angst, Euphorie, Dysphorie sowie Kleine Pupillen (Miosis) können auftreten.

Opiode gelten als zuverlässige Schmerzmittel. Es besteht aber Missbrauchsgefahr, diese Medikamente können Rauschzustände erzeugen und haben ein hohes Abhängigkeitspotenzial.

In den USA ist dies besonders problematisch, man spricht hier von der sog. „Opiod-Crisis“. In 2017 gab es über 11 Millionen Menschen, die Opiate missbrauchen (2017 Umfrage).

Die Opioid Epidemie in den USA in Zahlen
Foto: © Die Grüne Oase

Erfahrungen mit CBD Öl gegen Schmerzen

Wir haben hunderte von Kundenerfahrungen für Dich ausgewertet.

Die meisten stammen aus den USA und Kanada, wo CBD bereits verstärkt von Menschen bei chronischen Schmerzen verwendet wird.

Nachfolgend erhältst Du Erfahrungsberichte zu dem Einsatz von CBD Öl gegen Schmerzen.

Natürlich muss zunächst gesagt werden, dass diese höchst subjektiv sind und absolut kein Grund zur Annahme besteht, dass diese Erfahrungen auch auf Dich zutreffen werden.

Unsere Eindrücke aus den Erfahrungen fassen wir wie folgt zusammen:

  • CBD soll effektiver bei milden und mittelschweren Schmerzen sein.

  • Von Nebenwirkungen wird kaum berichtet. Aus unseren eigenen Erfahrungen wissen wir, dass CBD Öl teilweise etwas schläfrig machen könnte. Daher wird es auch von einigen Verwendern gerade zur Erleichterung des Einschlafens bei chronischen Schmerzen empfohlen.

  • Allerdings wird auch öfter geschildert, dass CBD bei starken Schmerzen nicht so viel helfen würde.

  • Teilweise wird auch darauf verwiesen, dass THC in Verbindung mit CBD noch besser bei Schmerzen wirken könnte.

Gute CBD Öle

Unsere Favoriten:

Fazit

In den vergangenen Jahren hat sich CBD vor allem in Nordamerika als Trend zur chronischen Schmerzbekämpfung entwickelt.

Viele Menschen setzen es mittlerweile täglich ein.

So geben etwa 54% der Arthritis-Patienten in den USA an, bereits CBD oder THC zur Bekämpfung der Arthritis-Schmerzen verwendet zu haben. Davon berichtet die überwältigende Mehrheit von guten Erfahrungen.

In den USA benötigt man dringend Alternativen zu den starken opioiden Medikamenten, die Millionen von Amerikanern in die Abhängigkeit getrieben haben.

Ob CBD dies liefern könnte, ist aber noch ungewiss.

Studien zeigen: CBD könnte schmerzlindernd, krampflösend und entzündungshemmend wirken.

Ob CBD eine echte Alternative - gerade zu starken Schmerzmitteln - darstellt oder eher als ergänzende Substanz im Rahmen einer Schmerzbehandlung eingesetzt werden könnte, muss sich aber erst zeigen.

Hier sind weitere klinische Untersuchungen notwendig, die sowohl die Interaktion mit anderen Medikamenten beleuchten, aber auch die langfristigen Folgen eines CBD-Konsums näher belegen.

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Rechtlicher Hinweis: Wir berichten über rezeptpflichtiges oder freiverkäufliches CBD. Unsere Inhalte machen keine Vorschläge zur Zweckbestimmungen und dienen lediglich der Aufklärung und Informationsweitergabe. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen.