Ist Leinöl gesund?

Ist Leinöl gesund?

Letztes Update am: 22.03.2022 Lesedauer: 6 min.

Leinöl, auch Leinsamenöl genannt, ist eines der gesündesten Öle überhaupt.

Das behaupten zumindest die Menschen, die auf die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Pflanzenöls schwören.

Aber was kann das “flüssige Gold” wirklich?

Wir klären Dich über die Inhaltsstoffe auf, die Leinöl so besonders machen.

Erfahre alles Wichtige über die Effekte und Auswirkungen und darüber, was neueste Studien über Leinöl sagen.

Ist Leinöl gesund?

Alles Wichtige im Überblick

  • Kein anderes Öl enthält so viele pflanzliche Omega-3-Fettsäuren
  • Es eignet sich nicht nur als Speiseöl, sondern auch zur Hautpflege
  • Leinöl sollte nur in der “kalten Küche” verwendet, also nicht erhitzt werden
  • Die Kombination von Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E und Linolensäure macht Leinöl zum Superfood und Beautyprodukt
  • Leinöl ist wärmeempfindlich und oxidiert recht schnell, sollte also im Kühlschrank aufbewahrt werden
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Natives, kaltgepresstes Leinöl aus mehrfach gereinigter Speiseleinsaat. Reich an ungesättigten Fettsäuren. Ohne Konservierungs- oder Zusatzstoffe. Öko-zertifiziert. Schonend gefiltert. Climate Pledge Friendly.

Leinöl enthält Linolensäure mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Omega-9-Fettsäuren (Ölsäure) und Linolsäure. 

Durch den Verzicht auf eine nachträgliche Wärmebehandlung, Konservierungsstoffe und sonstige Zusätze, gelangen nur die wertvollsten Bestandteile des Leinöls in das Endprodukt.

Das Leinöl wird täglich frisch in der hauseigenen Ölmühle hergestellt.

Die Leinsamen stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau.

Es wird unter mäßigem Druck per Kaltpressung gewonnen.

Nachträgliche chemisch-physikalische Veränderungen, Prozessrückstände oder eine Wärmeschädigung werden vermieden.

So ist das Leinsamenöl reich an essenziellen Omega-3-Fettsäuren, besitzt 57 % Linolensäure und 16 % Linolsäure. 

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Aus kontrolliert ökologischem Anbau

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Nachteile

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Das Bio-zertifizierte Leinöl ist einer der wenigen pflanzlichen Lieferanten von Omega-3.

Steinberger Leinöl ist ein vielseitiger Begleiter in der täglichen Ernährung. Ob im Frühstücksquark, in Bowls oder einfach als Basis für ein Salatdressing.

 

Das Leinöl wird aus kasachischer Leinsaat hergestellt.

Es wird in Deutschland schonend kaltgepresst und gefiltert.

Es handelt sich um Leinöl aus Erstpressung.

Steinberger Bio Leinöl ist BIO-zertifiziert nach (NL-BIO-01).

Es enthält keine Zusatz- oder Konservierungsstoffe.

Das Öl ist von Natur aus vegan, glutenfrei sowie laktosefrei und für eine ketogene Ernährung geeignet.

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Vorteile

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Braune Leinsamen lassen sich vielseitig in der Küche einsetzen.

Sie sind eine beliebte, aromatisch-nussige Zutat in Müslis, Backwaren, Quarkspeisen, Salaten oder auch als Topping für warme Speisen wie Aufläufe.

 

Die Leinsamen stammen aus biologischer Landwirtschaft.

Die braune Leinsaat lässt sich vielseitig verwenden:

  • Zum Backen
  • Im Müsli
  • Im Joghurt
  • Als Topping
  • Für Bowls

Alnatura Leinsaat ist mild-nussig im Geschmack. Die Leinsamen schmecken weit weniger intensiv als das getestete Leinöl.

Hinweis: Da Leinsamen ein hohes Quellvermögen haben, solltest Du auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. 

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Vorteile

Aus biologischer Landwirtschaft

Länger haltbar als Leinöl

Sehr günstig

Vielseitig verwendbar zum Backen und Kochen

Nachteile

Kann Spuren von Gluten enthalten

Was ist Leinöl?

Leinsamen, auch Leinsaat genannt (bot. Linum usitatissimum L), sind der Grundstoff des Leinöls.

Durch Kaltpressung von frischen Leinsamen entsteht Leinöl als qualitativ hochwertiges Produkt.

Seine Bekanntheit verdankt das Pflanzenöl Frau Dr. Johanna Budwig, einer Apothekerin, die früh an der Herstellung und Anwendung von Leinöl forschte.

Heute gilt Leinöl - neben Olivenöl und neuerdings auch Hanföl - als eines der meist empfohlenen Speiseöle.

Leinöl Nährwertangaben (Mittelwerte)

Nährwert Menge je 100 g

Energie

Protein

Ballaststoffe

Fett / davon gesättigte Fettsäuren /
einfach ungesättigte Fettsäuren /
mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Kohlenhydrate / davon Zucker

Salz

884 kcal

0 g

0 g

100 g / 10,3 g

23,6 g

64,7 g

0 g / 0 g

0 g

Leinöl Wirkung und Anwendungsgebiete

Leinöl Wirkung

Leinöl zählt zu den besten Lieferanten von Omega-3-Fettsäuren.

So reichen schon geringe Mengen, um unseren Körper mit gesundem Fett zu beliefern.

Das gesunde Öl aus Leinsamen enthält sogar mehr Omega-3-Fettsäuren als alle anderen Speiseöle.

Das eigentlich Besondere ist aber der Anteil an Alpha-Linolensäure: zwischen 45 und 70 Prozent.

Alpha-Linolensäure ist eine essenzielle Fettsäure, also ein Nährstoff, den unser Körper nicht selbst herstellen kann.

Im Rahmen einer Studie fanden US-amerikanische Wissenschaftler heraus, dass diese den Cholesterinspiegel senken kann.

Neben dem positiven Einfluss auf die Blutfettwerte wirkt Alpha-Linolensäure auch entzündungshemmend und blutdruckregulierend,

Ein echtes Superfood eben.💪

Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren
Schon 1-2 Teelöffel reichen, um den Tagesbedarf an Omega-3 zu decken/ Foto: © Die Grüne Oase

Leinöl Anwendung

Die einfachste und gängigste Anwendung ist die direkte Einnahme von ein bis zwei Teelöffeln Leinöl.

Das entspricht etwa 10 Gramm, sollte also bereits den kompletten Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren decken.

Darüber hinaus kann Leinsamenöl auf jede erdenkliche Weise in der kalten Küche angewendet werden.

Hohe Temperaturen verträgt Leinöl gar nicht.


Daher darf man es keinesfalls zum Braten verwenden.

Leinöl ist hitzeempfindlich und nicht zum Braten gegeignet
Leinöl nicht zum Braten verwenden / Foto: © Die Grüne Oase

Verwende es also am besten für Salatdressings oder Dips.

Wenn Du die volle Superfood Power nutzen möchtest - nimm Leinöl in Verbindung mit einer eiweißreichen Mahlzeit zu Dir.

Das kann beispielsweise ein Salat mit Geflügel oder Tofu oder auch eine Quarkspeise sein.

So wird Deinem Körper die Verwertung der wichtigen Fettsäuren erleichtert.

Leinöl kaufen - darauf solltest Du achten

  • Kaltpressung
    Bei der industriellen Ölherstellung werden die Rohstoffe sehr stark erhitzt (bis zu 200 Grad Celsius). Die wertvollen Bestandteile bleiben nur bei kaltgepressten Leinölen erhalten.

  • Frische
    Idealerweise sollten Hersteller über eine eigene Ölmühle verfügen. Wenn frische Leinsaat gemahlen wird, schmecken die Öle nicht bitter, sondern angenehm mild bis nussig.

  • Bio-Qualität
    Leinsamen aus konventioneller Landwirtschaft sind eventuell mit Pestiziden belastet. Solche Schadstoffe, die bei der Kaltpressung ins Öl übergehen würden, sind in der Bio-Landwirtschaft verboten.

Vorteile beim Onlinekauf

Menschen mit einem aktiven Lebensstil, Berufstätige, Studierende, Eltern, etc. setzen mehr und mehr auf Onlineshopping.

Auch beim Lebensmitteleinkauf.

Argumente dafür sind unter anderem:

  • günstigere Preise und Aktionen
  • die bequeme Lieferung nach Hause
  • und die große Produktvielfalt.

Mögliche Leinöl Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von Leinöl sind überschaubar.

In der Regel sind Probleme auf einen zu hohen Konsum oder eine nicht sachgemäße Anwendung zurückzuführen.

Letzteres kann beispielsweise das Erhitzen des Öls oder die ungekühlte Lagerung sein.

Ein weiterer Punkt, der die Wirkung von Leinöl und Leinsamen mindert - oder sogar gegenteilig bewirken kann - ist eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr.

Es ist immer wichtig, ausreichend zu trinken.

Wenn Du Leinöl ausschließlich in der kalten Küche verwendest und als Nahrungsergänzung verstehst, kann es Deiner Gesundheit so gut tun wie kaum ein anderes Öl.

Gesundheitshinweis: Von der Einnahme von Leinsamen absehen solltest Du, wenn bei Dir eine Darmlähmung, ein Darmverschluss oder Tumore vorhanden sind.

Unser Fazit

Leinöl und Leinsamen sind echte Superfood-Allrounder.

Bei regelmäßiger Einnahme kann sich Leinöl sehr positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken.

Aber: Die kühle Lagerung ist sehr wichtig, da das Öl nicht ganz unempfindlich ist.

Und es sollte keinesfalls zum Braten verwendet werden.

Insgesamt überwiegen die positiven Wirkungen auf die Gesundheit deutlich.

Wie wirksam die Inhaltsstoffe von Leinöl sind, insbesondere die Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen (Flavonoiden), wird zunehmend auch in Studien bestätigt.

Mehr zum Thema

  • Was ist besser: Superfood Pulver oder Kapseln?


    Da sich Kapseln und Pulver in der Wirkung nicht unterscheiden, ist nur entscheidend, wie Du Superfood zu Dir nehmen möchtest. Superfood Pulver ist ideal, wenn Du die Pflanzenextrakte in Gerichten, Smoothies, Drinks oder Eis verwenden möchtest. Kapseln müssen hingegen nicht dosiert werden und können auch unterwegs, unabhängig von den Mahlzeiten, mit einem Schluck Wasser eingenommen werden. 

    Erfahre mehr

  • Wie viele Kalorien hat Leinöl?


    Speiseöle haben generell eine sehr hohe Kaloriendichte. Im Falle von Leinöl sind das ca. 884 kcal je 100 g. Das verwundert nicht, da es im Prinzip zu 100 % aus dem Energieträger Fett besteht. Da Leinöl aber in geringen Mengen - beispielsweise in Form von 1 bis 2 Teelöffeln pur oder in Salatdressings - verwendet wird, ist es dennoch für eine kalorienbewusste Ernährung geeignet.

  • Quellen


    The Role of Polyphenol (Flavonoids) Compounds in the Treatment of Cancer Cells
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31287738/

    Reducing atherogenic risk in hyperlipemic humans with flax seed supplementation: a preliminary report

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7903324/

    Omega-3 fatty acids and inflammatory processes: from molecules to man

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28900017/

Jochen

CBD boomt - das war nicht immer so. Als Team von CBD-Interessierten und Science Nerds sind wir dem Thema CBD schon seit Jahren ganz nah. Ich recherchiere die aktuellen Studien aus den USA und Europa für Dich und gebe Dir die wichtigsten Informationen weiter. Dabei gehe ich den offenen Fragen zu Cannabidiol auf den Grund und finde die besten Produkte, damit Du gut informiert bist und alle Vorteile von CBD genießen kannst.

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