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FDA zu CBD

FDA warnt vor CBD

Letztes Update am: 08.03.2020

In den Vereinigten Staaten geht es turbulent zu, was die vorerst negative Haltung der Regierung gegenüber CBD (Cannabidiol) zeigt. Die wissenschaftlichen Experten der U.S. Food and Drug Administration (FDA) haben kürzlich eine aktualisierte Erklärung über das ungiftige Cannabisderivat veröffentlicht, das offenbar dazu gedacht war, den Durchschnittsverbraucher vom CBD Konsum abzuschrecken.

WHO & FDA über CBD

FDA- Verantwortlich für Lebensmittel, Getränke & Medikamente

Die U.S.-amerikanische Food and Drug Administration (FDA), die dafür verantwortlich ist, dass alle Lebensmittel, Getränke und Medikamente sicher und wirksam sind, hat nun verlauten lassen, dass CBD-Produkte "Risiken" bergen.

So soll Cannabis Leberschäden und unerwünschte Wechselwirkungen verursachen. Zu diesen Symptomen zählen beispielsweise: Müdigkeit, Durchfall und Stimmungsschwankungen. Laut FDA soll der Cannabis-Konsum sogar dazu führen, dass man impotent werden könnte. "CBD hat das Potenzial, Ihnen zu schaden", schrieb die FDA.

Im Laufe des Sommers sagte die FDA, "es gibt viele unbeantwortete Fragen über die Wissenschaft, Sicherheit und Qualität von Produkten, die CBD enthalten", und wies darauf hin, dass nicht nur Leberprobleme verursacht werden, sondern auch der Ruf als Wundermittel unverhältnismäßig hoch gehalten wurde.

"Irreführende und falsche Behauptungen im Zusammenhang mit CBD-Produkten können dazu führen, dass Verbraucher wichtige medizinische Versorgung, wie z.B. fachmännische Diagnose, Behandlung und unterstützende Pflege, verschieben", schrieb die FDA. "Die Agentur warnt vor Unternehmen, die CBD-Produkte anbieten, die versprechen, schwere Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, psychiatrische Störungen und Diabetes zu verhindern, zu diagnostizieren, zu behandeln oder zu heilen."

WHO über CBD

Ganz im Gegenteil zur FDA behauptet die WHO, dass CBD heilend und gut für den Körper ist. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor ein paar Jahren sagte, dass CBD potenziell heilend und sicher für den menschlichen Konsum sei. Der Bericht, der vom Expertenausschuss für Drogenabhängigkeit (ECDD) der Agentur verfasst wurde, ergab, dass CBD großes Potenzial bei der Behandlung einer Vielzahl von Gesundheitszuständen, einschließlich Alzheimer, Krebs, Epilepsie, Psychose und Parkinson, hätte.

Die FDA scheint auch die Tatsache übersehen zu haben, dass einer ihrer Kollegen selbst positive Aussagen bezüglich CBD machten. Im Jahr 2015 sagte Nora Volkow, Direktorin des National Institute on Drug Abuse (NIDA), CBD sei eine "sichere Droge ohne Suchtwirkung". Sie ging sogar noch einen Schritt weiter und sagte, dass "vorläufige Daten darauf hindeuten, dass sie für mehrere Krankheiten therapeutischen Wert haben kann". Doch weshalb ist die FDA dennoch negativ eingestellt?

CBD & FDA - Die Historie

Vor wenigen Jahren hat die FDA das erste Cannabis-basierte Medikament in den USA, namens Epidiolex, zugelassen. Die FDA hat das Medikament speziell zur Behandlung von zwei Arten von seltenen Anfallsleiden entwickelt. Aber nach der Überprüfung und ersten Tests wurde klar, dass das Medikament bei einigen Kindern während der klinischen Studienphase Leberverletzungen verursacht hatte. Die FDA behauptet jedoch, dass dieses Risiko minimiert werden kann, wenn es unter der Obhut eines Arztes verwendet wird. Aber sie glaubt nicht, dass das gleiche für jene Leute gilt, die es in jedem beliebigen Shop kaufen können.

Dennoch werden oft negative Zahlen und Fakten über CBD veröffentlicht, ohne dabei wissenschaftliche Argumente gegen CBD zu publizieren. Auch die Regulierung von Cannabisprodukten steht beim Vorgehen der FDA nicht im Vordergrund. Heute wissen wir, dass die Behauptungen über CBD, die Leberprobleme verursachen, real sind, aber dass sie nur in hohen (extrem hohen) Dosen ein Problem darstellen. Menschen schaden ihrer Leber schon seit langem mit Alkohol, Acetaminophen und zuckerhaltigen Getränke. Die Liste der von der FDA zugelassenen Gefahren ist endlos.

Auf der anderen Seite müssen die Verbraucher jedoch hochwertiges CBD kaufen, um sicherzustellen, dass sie keine Schadstoffe erhalten. Es gibt CBD-Verkäufer, die nicht genehmigte Produkte auf dem Markt verkaufen, wodurch Kunden negative Erfahrungen mit CBD machen. Wir empfehlen stets einen seriösen Händler aufzusuchen und hochqualitative Produkte zu kaufen.

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